Nachts Im Museum

Nachts im Museum mit Sleeperoo

Während auf dem Tablet der Film "Nachts im Museum" lief, wurde uns langsam bewusst, wir sind tatsächlich Nachts im Museum. Ganz allein. Nur wir beide. 

 

Doch wie ist das möglich?

 

Der ein oder andere hat ihn sicher schon mal bei "Die Höhle des Löwen" gesehen. Den Sleep Cube von Sleeperoo.

 

Der Cube ist total durchdacht konzipiert. Es gibt Staumöglichkeiten, Licht und eine bequeme 1,60 x  2 m Matratze. Außerdem kann man den Cube mit einem Zahlenschloss abschließen. Und das beste: er ist aus nachhaltigen Materialien gefertigt.

Aber der Reihe nach:

 

Nach der Arbeit ging es von Bremen nach Lüneburg. Geparkt haben wir auf dem Museumsparkplatz des Museum Lüneburg. HIer gibt es allerdings nur wenig Parkplätze.

 

Kostenlose Coronatest kann man fußläufig beim ASB am Bahnhof oder vor der St. Johannis Kirche machen. Niedersachsen fordert für Übernachtungen nämlich aktuell noch einen Test. 

 

Da wir nach 18.00 Uhr das Museum nicht mehr verlassen können, waren wir zuerst was Essen und weil wir keinen Peter Pane um die Ecke haben und es hier einen gab, viel uns die Entscheidung nicht schwer. Zu Fuß dauerte der Weg auch gerade mal zehn Minuten. Wir haben sogar einen Schaukelplatz bekommen.

 

Leider war das Essen nur lauwarm..


Vollgefuttert ging es durch die Altstadt zurück zum Museum. Da es in Strömen goss und wir uns die Teile des Museums, die wir abends wegen der Alarmanlage nicht betreten dürfen, auch noch ansehen wollten, haben wir die Stadtbesichtigung auf den nächsten Tag verschoben.


Im Museum angekommen, der Schock. Unsere Buchung lag dort nicht vor. Der Mitarbeiter hat sich aber sofort gekümmert und alles geklärt. Zum Glück gab es keine weitere Buchung. An dieser Stelle nochmal vielen Dank dafür!

 

Wir sind in der Zeit los, das Museum erkunden. Dies ist nicht im Preis inbegriffen und muss vor Ort extra bezahlt werden. Es gibt aber ein günstiges Abendticket.

 

Das Museum, dass erst 2015 eröffnet wurde, wurde zusammengelegt aus dem Fürstenturm Museum und dem Naturkundemuseum. Außerdem werden Objekte der Stadtarchäologie gezeigt. Es gibt sieben Abteilungen mit einem jeweiligen Themengebiet. 

Um 18.00 Uhr schließt das Museum und wir wurden zu unserem Sleep Cube geführt und eingewiesen. Wir haben auch eine Notfallnummer bekommen, falls sein sollte und die Überwachungskamera wurde in dem Raum, in dem wir geschlafen haben, abgedeckt. Netterweise durften wir das WLan nutzen und auch unsere Handys aufladen. 

 

Wenn wir gewollt hätten, hätten wir das Museum noch einmal für 45 Minuten verlassen können, um einkaufen zu gehen.

Der Sleep Cube

Das Design und die Gemütlichkeit des Sleep Cube haben uns überzeugt. Außerdem erhält man eine Chillbox mit allerlei nützlichem. Es gibt z.B. Toilettenpapier, Getränke, Becher, Flaschenöffner, Leckereien, Desinfektionstücher und einen Müllbeutel.


Nachdem wir den Cube ausgiebig unter die Lupe genommen haben, wurde das Museum oder besser der Teil, der nicht Alarm gesichert war ausgiebig von uns erkundet. Endlich hatte man mal Zeit, sich ganz in Ruhe umzusehen, die Schilder zu lesen und im Shop zu stöbern. 

 

Es gab auch Tisch und Stuhl, wo man noch Spiele hätte spielen können. 

 

Was natürlich nicht fehlen durfte war der Film "Nachts im Museum", einer unserer Lieblingsfilme. Diesen haben wir uns auf dem Tablet angesehen.

0.00 Uhr - Das Museum erwacht

Gespannt warteten wir bis der Zeiger der Uhr auf 0,00 Uhr um sprang, in der Hoffnung, dass das Museum dann zum Leben erwacht. Da es in unserer Abteilung aber nur Steine und Teileskelette gab, passierte nichts. Über uns befand sich die Abteilung mit den ausgestopften Tieren, die waren allerdings bereits eingeschlossen.

Guten Morgen Lüneburg

Von der Sonne wurden wir morgens mit diesen fantastischen Ausblick geweckt.

 

Wir haben uns dann langsam fertig gemacht, alles zusammengepackt und einen letzten Rundgang unternommen. Bis 09.30 Uhr muss man auschecken, was für uns aber kein Problem ist.

 

Man hätte im Museum noch ein Frühstück ab 10.00 Uhr dazu buchen können, aber da wir die Stadt noch erkunden wollten, haben wir uns entschlossen, dort zu frühstücken.

Fazit

Lüneburg ist eine wunderschöne Stadt, das Museum hat uns sehr gut gefallen, die Mitarbeiter waren super nett und hilfsbereit und der Sleep Cube war mega bequem. Für Kinder eignet sich dieser Spot meiner Meinung nach jedoch nicht, da es für diese zu langweilig sein wird, da es eben  nur den einen Raum und keine Spielmöglichkeiten gibt. Auch für Raucher ist diese Lokation nichts, da man das Museum nach Einschluss nicht mehr verlassen kann.

 

Für Paar, die eine besondere Nacht verbringen wollen, ist es eine tolle Lokation. 

 

Wir planen jetzt schon unsere nächste Übernachtung im Sleep Cube. Dieses mal unter freien Himmel.


Hinweis: Hierbei handelt es sich nicht um Werbung. Wir haben alles selbst bezahlt.

Kommentar schreiben

Kommentare: 0