Der Weserradweg Achim bis Bodenwerder
Durch Corona fuhren bei uns die Busse nur sehr selten und waren dann auch noch völlig überfüllt. So bin ich im April diesen Jahres dazu übergegangen, mit dem Fahrrad (Pedelec) zur Arbeit zu fahren. Immerhin 23 km pro Strecke.
Da dann auch noch unsere Ostseekreuzfahrt nach St. Petersburg abgesagt wurde, musste eine Urlaubslösung her. Durch eine Kollegin kam ich auf den Weserradweg. Hättet Ihr mich letztes Jahr gefragt, ob ich einen Urlaub mit Fahrrad machen möchte, hätte ich euch den Vogel gezeigt 😉 Das war letztes Jahr wirklich noch nicht vorstellbar *grins*
Die Planung
Dank diverser YouTube-Beiträgen und Google Maps ging die Planung quasi wie von selbst. Es sollte von Bremen nach Hannoversch Münden mit dem Zug gehen und dann mit dem Fahrrad den Weserradweg entlang bis Bremerhaven. Übernachten wollten wir in Pensionen, die wir vorher reserviert hatten.
Leider stellte die Deutsche Bahn ein nicht zu überwindendes Hindernis da und war für unsere geplante Hinreise und sämtliche Alternativtermine ausgebucht. Also wurde die Route umgeworfen, es sollte nun von Bremen erstmal mit dem Zug nach Achim gehen, von dort mit dem Fahrrad bis nach Hannoversch Münden und dann mit dem Zug zurück nach Bremen. Wir wollten dann zu Hause übernachten und am nächsten Tag mit dem Fahrrad nach Bremerhaven fahren.
Aber wie das dieses Jahr leider so ist, kam wieder einmal alles anders als gedacht. Aber lest selbst:
Tag 1 Achim bis Landesbergen
Mit der Nordwestbahn ging es von Bremen nach Achim.
Dort haben wir den ersten Fotostopp bei der Achimer Windmühle eingelegt. Weiter ging es zum Schloss Etelsen, vorbei an der Storchenpflegestation und dann nach Verden, wo wir uns erstmal ein Sub zur Stärkung gegönnt haben 😋
Verden
Weiter ging es zur romanischen St. Sigismund Kirche in Daverden.
Über Hoya ging es weiter nach Bücken.


Am Nachmittag sind wir dann in Nienburg angekommen. Dort kann man einem mit Bärentatzen markierten Rundweg folgen und die Sehenswürdigkeiten bestaunen.
Von dort ging es dann die letzten Kilometer bis nach Landesbergen, wo wir im Mühlenhof lecker zu Abend gegessen und anschließend übernachtet haben. Hier gab es so einen hammer leckeren Antipastiteller.
Tag 2 Landesbergen bis Porta Westfalica
Heute war unsere erste Station Stolzenau, wo wir uns bei der Bäckerei Bertermann gestärkt haben. Anschließend haben wir eine kleine Stadtbesichtigung gemacht und sind dann weiter bis Schlüsselburg gefahren.
In Schlüsselburg haben wir zunächst das Scheunenviertel besucht. Schon im 17. Jahrhundert wurden die Scheunen auf Grund des Platzmangels und des immer wiederkehrenden Hochwassers außerhalb des Stadtgebietes gebaut. Weiter ging es zur Kirche und dann zum Schloss Schlüsselburg.
Und plötzlich waren wir in:
Petershagen
Vorbei an der Schachtschleuse ging es nach Minden. Kurzer Fotostopp an der Kirche und an der Schiffsmühle.
Von Minden konnte man schon unser nächstes Ziel, das Kaiser-Wilhelm-Denkmal in Porta Westfalica, sehen. Nach einer anstrengenden Fahrt nach oben, hatten wir eine unglaublich schöne Aussicht. Im Restaurant gab es dann erstmal Kaffee und Kuchen. Sehr zu empfehlen 👍🏻
Übernachtet haben wir in der Pension Wesertal, die ebenfalls sehr zu empfehlen ist. Es war super sauber und das Frühstück ein Traum.
Tag 3 Porta Westfalica bis Bodenwerder
Nach dem sehr leckeren Frühstück ging es auf nach Rinteln. Hier haben wir uns Kirche St. Nikolai und den Münchhausenhof kurz angesehen.
Von dort ging es zum Stift Fischbeck, das leider coronabedingt geschlossen war. Aber auch von außen war es ein schönes Motiv.
Als nächstes stand dann Hameln, die Rattenfängerstadt, auf dem Programm. Hier kann man den Rattensteinen am Boden folgen und kommt an den Sehenswürdigkeiten vorbei.
Und weiter ging es Richtung Bodenwerder unserem heutigen Zielort.
In Bodenwerder haben wir im Hotel Goldener Anker übernachtet. Nach dem Check-in und einer kurzen Pause haben wir uns den Ort angeschaut. Leider haben wir den hinteren Teil des Pferdes nicht gefunden.
Tag 4 und das unverhoffte Ende
Heute sollte es eigentlich über Holzminden, vorbei am Kloster Corvey nach Höxter weiter zum Zielort Bad Karlshafen gehen.
Leider musste ich jedoch am Morgen des 4. Tages den Krankenwagen rufen. Mein Freund hatte schlimme Rückenschmerzen und ist dann ins Krankenhaus gebracht worden und ich wurde von meinem Vater mit den Fahrrädern abgeholt.
Mein Freund ist jetzt wieder gesund und wir hoffen, dass wir den Rest der Reise noch einmal nachholen können :)





























































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