Ostseekreuzfahrt

Ostseekreuzfahrt mit der Mein Schiff 6 - Mai 2023

Tag 1 - Kiel

Um kurz vor 9 Uhr ging es mit dem Auto nach Kiel. Wir hatten bei Parken und Meer für ca 120 € einen Außenparkplatz inklusive Shuttle zum Schiff gebucht. Dort angekommen, wurden uns in die Koffer direkt abgenommen und zum Schiff gebracht und wir sind mit dem Shuttlebus zum Hafen gefahren. Leider war unser Eincheckfenster erst ab 13 Uhr und so hatten wir noch zwei Stunden Zeit am Hafen entlang zu bummeln.

 

Der Check-In verlief schnell und unkompliziert, so dass wir um kurz nach 14 Uhr im Tag und Nacht beim Mittagessen saßen. Kurz darauf kam auch schon die SMS, dass unsere Kabine fertig ist. Also ging es erstmal dorthin. Dieses Mal sind wir leider auf Deck 6 gelandet in Kabine 6017. Aber immerhin keine Sichtbehinderung. 

 

Die Zeit bis zum Auslaufen haben wir dann in der Außenalster verbracht und das schöne Wetter genossen.

 

Um 17 Uhr haben wir Kiel dann Richtung Dänemark verlassen. Was für ein Gänsehautgefühl, wenn man nach so langer Zeit endlich wieder große Freiheit hört.

 

Anschließend ging es ins Atlantik Mediterran zum Abendessen.

 

Zum Schlafengehen wurden wir mit einem wundervollen Sonnenuntergang überrascht. 

Tag 2 Kopenhagen (Dänemark)

Auf den meisten Reisen ist der 2. Tag ein Seetag. Diese Reise war anders und das war uns auch ganz recht, weil wir die Mein Schiff 6 ja schon kennen. Als wir heute Morgen aufgestanden sind, sind wir gerade in den Hafen von Kopenhagen eingelaufen und hatten beim Frühstück schon was zu gucken.

 

Wir lagen am Oceankaj, ca. 7 km außerhalb von Kopenhagen. Mit dem Bus sind wir von der gleichnamigen Haltestelle bis Stubbeløbgade gefahren. Aus dem Bus raus geradeaus läuft man direkt auf die Metrostation Orientkaj zu. Wir sind an der Haltestelle Østerport ausgestiegen und von dort zur kleinen Meerjungfrau gelaufen. Bereits als Jugendliche war ich schon einmal dort und durfte die 125 cm hohe Statur bewundern.

 

Beim Vortrag auf dem Schiff wurde uns erzählt, dass die kleine Meerjungfrau mehrfach Opfer von Vandalismus wurde. So hat sie bereits 2 mal ihren Kopf verlogen, ein Arm wurde abgesägt und mit Farbe wurde sie auch überschüttet. Unfassbar !

Unser nächstes Ziel war der Gefion Springbrunnen mit der St. Alba´s English Church im Hintergrund. Er stellt dar, wie die Göttin Gefion ein Stück Land aus Schweden herausreist und in die Ostsee wirft (Die Insel Seeland, die vor Kopenhagen liegt). Der Legende zufolge, bot der schwedische König ihr so viel Land an, wie sie in einer Nacht umpflügen konnte. Daher verwandelte sie ihre Söhne in Ochsen. Das dadurch in Schweden entstandene Loch heißt Vänernsee. 

Weiter ging es zum Kastell von Kopenhagen. Im Wasser darum konnten wir viele Vögel mit ihren Küken beobachten. Das Kastell ist eine gut erhaltene Festungsanlage in Form einen fünfzackigen Sterns, die auch heute noch genutzt wird, aber in erster Linie als Ausflugsziel gilt. Es gibt hier auch eine Kirche und eine Windmühle. 


Dann ging es zur Frederiks Kirche, die man auch kostenlos von Innen besichtigen kann. Ein Blick von unten in die wunderschöne Kuppel lohnt sich. 


Direkt gegenüber befindet sich der Königssitz Amalienborg. Die Wachablösung findet hier täglich um 12.00 Uhr statt. Das haben wir aber verpasst.

 

Natürlich durfte auch ein Besuch des Nyhavn mit den bunten Häusern nicht fehlen. Auch das Haus mit der Nr. 20, in dem der Märchendichter Christian Andersen seine erste Wohnung hatte, haben wir gefunden. 

 

Anschließend ging es noch kurz zum Schloss Christiansborg. Vom Turm, den man kostenlos besuchen kann, soll man eine tolle Aussicht haben. Leider war es schon Mittag und die Schlange unendlich lang.

Da sich nun auch der Hunger meldete, ging es für uns zurück zum Schiff. Kurze Mittagspause im Ankelmannsplatz und einen Cappuccino an der TUI Bar.

 

Gegen 15.00 Uhr haben wir das Schiff dann wieder verlassen um Kaptajn Nalle von Thomas Dambo zu besuchen. Bereits vom Balkon aus konnten wir die Große Trollfigur sehen, die dort seit 2020 steht. Alle Trollfiguren von Thomas Dambo sind aus recycelten Materialen hergestellt und ich hoffe, dass wir auch die anderen bei einer anderen Reise sehen werden.

 

Tag 3 – Seetag

Nach dem vielen Laufen am gestrigen Tag, haben wir uns auf den Seetag gefreut und sind erstmal mit dem Frühstück und einem anschließenden Cappuchino an der TUI Bar gestartet. Von dort ging es dann weiter zum Mittagessen und über Kaffee und Kuchen am Nachmittag zum 5-Gängigen Abendmenü 😉

Zwischendurch haben wir uns natürlich auf dem Sportdeck und bei der Erkundung des Schiffs auch ein bisschen bewegt.

 

Besonders gerne entspannen wir auch mit ein paar Gesellschaftsspielen in der Schaubar.

Tag 4 – Visby (Gotland)

Unser nächster Hafen war Visby auf Gotland, einer Insel, die zu Schweden gehört. Die Stadt wuchs ab dem 11. Jahrhundert zu einer bedeutenden Hafenstadt heran. Heute leben hier ca. 25.000 Menschen.

Visby ist vor allem aus den Pippi Langstrumpf- Filmen bekannt. Viele Szenen wurden hier gedreht und auch die Original Villa Kunterbunt steht hier in einem Freizeitpark für Kinder.

 

Vom Schiff aus sind es ca. 1,5 km nach Visby rein. Wer nicht gut zu Fuß war oder keine Lust zu laufen hatte, konnte aber auch den kostenpflichtigen Shuttlebus nehmen.

 

Nach ca. 20 Minuten waren wir am kleinen Hafen, wo das I Love Visby-Schild steht, welches wir zum Glück kurz für uns alleine hatten, bis die anderen es ebenfalls entdeckten.

 

Von dort ging es weiter zum wunderschön angelegten Park Almendalen, wo man schon einen Teil der 3,5 km langen Stadtmauer sehen konnte. Sie ist fast vollständig erhalten und gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Auch konnte man von hier bereits das älteste Bauwerk, den Pulverturm Kruttornet, der um 1150 errichtet wurde sehen. 


Unser nächstes Ziel war der botanische Garten, der kostenlos besucht werden darf. Auf dem Weg dorthin sind wir an der Straße vorbei gekommen, wo sich im Pippi Langstrumpffilm der Süßigkeitenladen befand. Da durfte ein Erinnerungsfoto natürlich nicht fehlen 😉

Im Botanischen Garten gab es so viele tolle Tulpen zu sehen. Im Sommer muss es dort richtig herrlich sein. 


Durch den nördlichen Ausgang hindurch kommt man zum Snäckgärdsporten, von wo aus man die Stadtmauer hinauf steigen kann. Auf der einen Seite hat man einen tollen Blick aufs Meer und auf der anderen Seite sieht man die Stadt. 

Von der Stadtmauer konnte man bereits die Spitzen der Domkirche sehen und so ging direkt dorthin. Sie ist die größte Kirche in Visby und kann kostenlos von Innen besichtigt werden. Auch sollte man sich die Mühe machen und sie Stufen auf den Berg hinaufsteigen. Von oben hat man einen tollen Ausblick und kann sogar sein Kreuzfahrtschiff finden. 


Weiter ging es zum Stora Torget, einem mit Straßencafes gesäumten Platz, wo sich auch die St. Kahtrinen-Ruinen befinden, die ebenfalls kostenlos besichtigt werden können. Die Kirche wurde 1233-1250 von den Franziskanern errichtet, die ihren Orden 1210 auf Gotland gründeten. 

Anschließend ging es zurück zum Schiff, wo wir um dann auch erstmal schnell zum Mittagessen gegangen sind und anschließend auf dem Balkon in der Sonne mit einem Buch und Cocktail entspannt haben. 

Tag 5 – Tallinn (Estland)

Heute lagen wir im Hafen von Tallinn, der Hauptstad von Estland, die sich über die Jahre von einer Burg zu einer Großstadt entwickelte. Tallinn ist unterteilt in die Ober- und Unterstadt. Die Oberstadt ist mit dem Domberg, auf dem die Burg zur Gründung stand, der älteste Teil. In der Unterstadt befindet sich die Altstadt mit dem Rathausplatz als Zentrum.

 

Nach dem Frühstück ging es vom Schiff gemütlich ca. 1 km Richtung Altstadt. Nach ca. 15 Minuten konnten wir schon den Wehrturm, die Dicke Margarethe sehen und haben durch das daneben befindliche Stadttor, die Altstadt betreten. Wenn man immer geradeaus geht, läuft man automatisch auf den großen Platz vor dem Rathaus zu. Das Rathaus stammt aus dem 12. Jahrhundert und ist nicht zu übersehen. 


Wenn man den Rathausplatz aus dieser Richtung betritt, befindet sich auf der linken Seite eine der ältesten Apotheken Europas. Sie wurde 1422 das erste mal erwähnt und befindet sich noch heute in Betrieb. 


Von dort sind wir weiter zum Danish King´s Garden, dem Garten des dänischen Königs, wo der Legende nach die dänische Flagge geboren wurde. Diese soll während der Eroberung vom Himmel hinab gesegelt sein und zum Sieg verholfen haben. Im Garten stehen auch diese tollen gesichtslosen Mönche und ein Musiker hat uns dort sehr gut unterhalten, so dass wir eine kleine Pause eingelegt haben.


Unser Weg führte uns weiter zu beeindruckenden Alexander-Newski-Kathedrale. Sie ist die Hauptkathedrale des russisch-orthodoxen Glaubens und wurde 1990 gebaut. Der Eintritt ist kostenlos und man sollte auf jeden Fall einen Blick rein werfen.

 

Als nächstes ging es zum Talliner Dom, der der Jungfrau Maria geweiht ist. Es war ursprünglich eine römisch-Katholische Kathedrale, mittlerweile jedoch eine lutherische Domkirche. 


Dann ging es zur Kohtuotsa-Aussichtsplattform und Patkuli Trepp. Von beiden Aussichtsplattformen hat man einen tollen Blick auf die Stadt.


Von der Patkuli Trepp sind wir die Treppenstufen hinuntergelaufen und zum Katharinengang (Katariina Käik). Er ist ein ehemaliger Möchsgang und wurde wohl vor über 700 Jahren gebaut und hat ihr mittelalterliches Milieu bis heute beibehalten. In der Gasse gibt es einige Handwerkstätten, denen man einen Besuch abstatten kann. 


Anschließend ging es zur Straßenbahn, um zum Schloss Kadriog zu fahren. Auf einigen Blogs hatte ich gelesen, dass man Tickets in der Bahn kaufen kann. Das ging jetzt nicht mehr. Man musste das Ticket übers Internet kaufen und mit Kreditkarte bezahlen. Eine Fahrt kostete EUR 2,00.

 

Das Schloss Kadriorg wurde vom russichen Zar Peter dem I. 1718 zu Ehren seiner Frau Katharia I. errichtet und ist einen Besuch wert. Im Inneren befindet sich eine Kunstausstellung, die allerdings geschlossen war.

 

Nach einem Rundgang ums Schloss und durch den Park sind wir mit dem Bus zurück Richtung Schiff und das letzte Stück zu Fuß gelaufen.

 

Nach einem kurzen Mittagssnack ging es für mich dann wieder mit Buch und Cocktail in die Sonne. 

 

Am Abend gab es dann noch eine kleine Bühnenshow am Pooldeck und anschließend das beliebte Schokobuffet. 

Tag 6 – Helsinki (Finnland)

Helsinki ist die Hauptstadt Finnlands. Man hört ja immer wieder, dass die Finnen die glücklichsten Menschen sind. Dem wollten wir natürlich auf den Grund gehen.

 

Zu Fuß ging es vom Schiff den ausgeschilderten Weg am Art Wall entlang bis zur Haltestelle der Straßenbahn. Hier gibt es einen Ticketautomaten, wo man sich ein Tagesticket für 9,00 EUR ziehen kann. Mit der Straßenbahn Linie 6 ging es bis zu Haltestelle Erottaja und zu Fuß durch den Esplanadi Park zur alten Markthalle.

 

Die Markthalle wurde bereits 1888 eröffnet und 2009 erhielt sie die Auszeichnung Best City Break Attraction Award. Hier gibt es übrigens auch kostenlose Toiletten. 


Anschließend ging es zum Fähranleger, um zur Insel Suomenlinna zu fahren. Die Fähre kann man mit dem Tagesticket nutzen und die Fahrt dauert ca. 15-20 Min.

 

Die Fähre legt auf Suomelinna am Hauptpier der Iso Mustasaari an. Suomelinna besteht aus fünf Inseln, die durch Brücken miteinander verbunden sind. Die ehemalige Seefestung sollte Helsinki vor Angriffen vom Meer aus schützen.

Vom Fähranleger rechts über die Brücke geht es zur Insel Pikku-Musta, hier befindet sich die Marineschule des finnischen Militärs. Wir haben der Insel einen kurzen Besuch abgestattet, aber Mitte Mai brüteten dort sehr viele Vögel, die wir nicht stören wollten. 


Also ging es weiter zur Kirche. Die Kirche wurde 1854 erbaut und im Kirchturm brennt auch heute noch ein Leuchtfeuer.

 

Leider waren überall Baustellen, so dass wir nicht den Hauptweg nutzen konnten und eher ziellos über die Insel gelaufen sind. Dabei haben wir aber einige schöne Stellen entdeckt, wie die kleinen Hobbithäuser und den Blick auf die Mein Schiff.


Gegen Mittag ging es dann wieder zurück zum Fähranleger und mit der Fähre nach Helsinki. Von der Fähre aus konnten wir unser nächstes Ziel, die Uspensiki Kathedrale schon sehen. Die Kathedrale ist von außen schon beeindruckend, sollte aber auf jeden Fall auch von Innen besichtigt werden. Der Eintritt ist hier sogar kostenlos. Sie ist die größte orthodoxe Kathedrale in Westeuropa. Die 13 Türme stehen für die 12 Apostel und Jesus. Nach Ihrer Fertigstellung galt sie als Machtsymbol Russlands, heute zeigt sie die Toleranz der andersgläubigen Finnen.

 

Von dem Platz vor der Uspensiki Kathedrale konnten wir bereits dem Dom sehen und sind als nächstes dorthin gelaufen. Der Dom wurde 1852 fertig gestellt und auch er kann kostenlos besichtigt werden. Spenden sind jedoch gerne gesehen. Ich fand den Dom allerdings von Innen nicht sehr beeindruckend.

 

Vor dem Dom befindet sich der Senatsplatz, in dessen Zentrum die Statue von Alexander II. steht und auf der rechten Seite findet man den Helsinki Schriftzug, der ein tolles Fotomotiv mit dem Dom im Hintergrund abgibt. 

Anschließend sind wir noch durch ein paar Souvenirläden gebummelt, da wir ja einen Magneten brauchten. Mit der Straßenbahn ging es dann wieder zurück zum Schiff. Dort haben wir es tatsächlich wieder geschafft, das Mittagessen mitzunehmen und konnten den Nachmittag entspannt auf dem Balkon verbringen.

Tag 7 Stockholm (Schweden)

Bevor wir heute Stockholm erreichen sollten, habe ich ab ca. 4.00 Uhr die Einfahrt durch den Schärengarten vom Balkon aus verfolgt. Ich hatte bereits in mehreren Reiseberichten gelesen, dass dies das schönste Einlaufen sein soll und das kann ich bestätigen. Vor allem in diesem wunderschönen Licht der aufgehenden Sonne. Das sollte man nicht verpassen.

Stockholm ist die Hauptstadt von Schweden und verteilt sich auf 14 Inseln, die durch Brücken miteinander verbunden sind.

Angelegt haben wir in Frihamnen. Der Hafen ist etwa 5 km von der Altstadt entfernt. Ca. 10 Minuten vom Terminal entfernt befindet sich eine Bushaltestelle. Um dorthin zu kommen, kann man einfach der blauen Linie auf dem Boden folgen. Hier fahren die Linien 1 und 76. Der Ticketautomat an der Haltestelle war leider kaputt und im Bus wollte man uns kein Tagestickt verkaufen. Die Dame war eh sehr unfreundlich. Man musste dann seine Kreditkarte auf ein Feld legen und im Nachhinein wurde ein Betrag x vom Konto abgebucht. Das System habe ich ehrlich gesagt nicht verstanden. Wir haben im Nachhinein aber etwas über EUR 36,00 für uns beide für die ganzen Fahrten bezahlt..

 

Unser erstes Ziel war heute die  Östermalms Saluhall, die Markthalle. Eine hübsche Markthalle, die man aber nicht unbedingt besucht haben muss.

 

Anschließend musste ein kurzer Stopp beim Instagram-Spot sein. Auf der Brücke „Skeppsholmbrücke“ befinden sich in der Mitte Kronen, die ein tolles Fotomotiv abgeben.

Von dort ging es zur ältesten Parkanlage Stockholms, den Königsgarten. Hier sind wir etwas durch spaziert, bevor es mit der Besichtigung der U-Bahn-Kunst los ging.

Die U-Bahnhaltestelle Kungsträdgarden ist schon ein kleines Highlight. Dieser Bahnhof symbolisiert die Gärten.

Wir haben dann die blaue Linie Richtung Akalla genommen und sind zur Station T-Centralen gefahren. Dieser soll die Arbeiter ehren, die die U-Bahn gebaut haben.


Mit der Roten Linie ging es dann zur Station Universitetet. Dieser U-Bahnhof zeigt auf Fliesenbildern die Reisen und Geschichten des Wissenschaftlers Carl von Liliie. Die Fliesen stammen aus Lissabon.

 

Dann ging es zur Tekniska Högskolan. Es ist die Station der Technischen Hochschule und ist dieser gewidmet. Das Glaspoyeder in der Mitte solltet ihr unbedingt besuchen.


Weiter ging es zur Station Stadion. Diese Station ist mit einem Regenbogen und hellbauem Himmel versehen. Ein tolles Fotomotiv oder?

Es ging zurück zu Station T-Centralen und mit der blauen Linie zur Station Radhuset. Hier hast due das Gefühl, unter der Erde zu sein. Wir haben die U-Bahnstation dann verlassen und sind zum Rathaus „Stadthuset“ gelaufen. Das Rathaus hat eine tolle Lage und ist ein Idealer Platz für eine kurze Pause. Der Innenhof und der Blick aufs Wasser sind wunderschön.

Anschließend sind wir mit dem Bus Richtung Schloss gefahren und hatten Glück, dass wir einen Teil des Wachwechsels miterleben konnten.

 

Da es hier natürlich sehr voll war, sind wir weiter zu Gamla Stan, der Altstadt mit den bekannten bunten Häusern gelaufen und dort etwas rumgebummelt.


Unser nächstes Ziel war die mit 90 cm Breite engste Gasse Stockholms, die Marten Trotzigs grand. Hier mussten wir natürlich auch einmal durch laufen.

 

Danach haben wir noch einen Stopp bei der Finnischen Kirche eingelegt, genauer im Hinterhof dieser Kirche. Hier befindet sich nämlich die kleinste Statur. Der kleine Junge, der auf den Mond sieht (Järnpojken).

 

Von hier ging es dann zur Haltestelle Slottsbacken und mit der 76 zurück zum Schiff. Natürlich wieder pünktlich zum Mittagessen. 😉

 

Den Nachmittag haben wir dann wieder gemütlich auf dem Balkon verbracht. War ja schließlich auch Urlaub.


Tag 8 – Seetag

Leider war das Wetter auch an diesem Seetag kalt und windig, so dass wir ihn größtenteils mit Essen und Spielen verbracht und uns gut von dem vielen Laufen erholt haben.

Tag 9 – Kiel

Als wir heute Morgen aufgewacht sind, lagen wir schon wieder im Hafen von Kiel. Da die Pfingstferien bevorgestanden, haben wir um kurz vor 08.00 Uhr ohne Frühstück, da dies am Abreisetag einfach zu stressig ist, das Schiff verlassen. Unser Bus zu Parken und Meer stand auch schon bereit und fuhr dann auch um 08.20 Uhr. Um kurz nach 10.00 Uhr waren wir dann auch schon wieder ohne Stau zu Hause. Meine Eltern die an der Ostsee waren und etwas später los gefahren sind, hatten da weniger Glück.

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