Mexico

Mexico - Auf den Spuren der Mayas

Woran denkt Ihr, wenn Ihr an Mexiko denkt? 

 

Ich denke an Chichen Itza, die Mayas und weiße Sandstrände mit Palmen. Aus diesem Grund stand Mexiko  auf meiner Bucket List.

 

Im Januar 2017 war es dann soweit. Um 6 Uhr morgens ging es zunächst von Bremen nach Amsterdam und von dort weiter nach Cancun. Wir hatten das Glück, dass wir bei Air France noch Meilen hatten und so in der Premium Economy Class fliegen konnten. Am Flughafen haben wir uns ein Taxi genommen und sind zum Akumal Bay and Beach Hotel gefahren. Dort hatten wir ein wundervolles Penthouse mit Dachterrasse und Whirlpool:

In unseren ersten Tag in Mexico sind wir mit einem Sektfrühstück und traumhafter Aussicht auf den Strand gestartet 😍

Anschließend wurde das Hotel inspiziert und erste Schnorchelgänge unternommen. Am Akumal Beach kann man wunderbar mit Schildkröten schnorcheln.

Sonnenuntergang


Die ersten Tagen haben wir uns im Hotel erholt. Am Strand konnte man ohne Probleme weit spazieren gehen.

Ausflug nach Tulum, Besuch einer Cenote und Coba

 Am 5. Tag hatten wir einen bereits von zu Hause aus gebuchten Ausflug mit Santitours. Unser erster Stopp war die Mayastätte Tulum. Tulum bedeutet Stadt mit Mauer. Sie liegt direkt am Meer und war seit ungefähr 1200 besiedelt. Hier hatten wir eine spannende Führung.

 

Der Tempel des Winds Gottes wurde auf einem Hügel errichtet. Er steht auf einer halbrunden Plattform und besteht nur aus einem Raum:

Anschließend ging es zur Cenote Multum-Ha. Sie liegt in 18 Metern Tiefe und man musste eine Treppe hinuntersteigen.

Nach einem kurzen Mittagessen ging es weiter zur Zeremonialstätte Coba. Sie wurde während der klassischen Maya Periode ca. 600 bis 900 nach Christus erbaut. In der Blütezeit der Maya war Coba eine der größten Mayastätten Yucatans. Sie war allerdings bei der Ankunft der Spanier aus unbekannten Gründen schon verlassen. Auch hier hatten wir eine Führung. 

 Die Nohuch Mul Pyramide ist 42 m hoch und damit die größte Pyramide in ganz Yucatan. Die Stufen wurden so gebaut, dass man sich beim Aufstieg vor den Göttern verbeugt. Die Pyramide darf noch heute bestiegen werden.

Der anstrengende Aufstieg hat sich gelohnt. Man hat eine ganz tolle Aussicht.


Den 6. Tag haben wir wieder mit Schnorcheln verbracht. Endlich habe ich einen Stechrochen gesehen. 😁

Ausflug nach Chichén Itza, Ek Balam und Ik Kil

Da der geführte Ausflug nach Chichén Itza kurzfristig abgesagt wurde, haben wir uns ein Taxi genommen und sind auf eigene Faust los. Das war auch gar kein Problem. Der Taxifahrer hat zwar kein Wort Englisch gesprochen, aber ich hatte aus Deutschland schon Bilder mit und habe die dann gezeigt.

Chichén Itza wurde von der UNESCO 1988 zum Weltkulturerbe erklärt. Wie war das größte politische Handelszentrum der Mayas und war dem Gott Kukulcan geweiht, der als Schöpfer der Erde und Menschen verehrt wurde. 

Die Stadt wurde ca 440 gegründet und bereits nach 250 Jahren wieder verlassen. Der Name Chichi Nizza bedeutet Mund des Brunnen des Volkes

Unser nächster Stop war dann die Cenote ik Kil. Sie ist 17 m tief und die Öffnung nach oben ist ein eingestürztes Kalksteinhöhlen Dach. Die Wassertiefe beträgt 46 m. Sie war total beeindruckend.

 

Die Cenoten waren für die Mayas heilig. Sie nutzten das Wasser als Trinkwasser und nahmen nie ein Bad in den heiligen Brunnen. Außerdem glaubten sie, dass die Cenoten das Tor zur Unterwelt seien.

Aufgrund der Verständigungsprobleme, fiel eine Mittagspause aus, 🙈 und es ging direkt weiter nach Ek Balam. Früheste Spuren der Siedlung reichen bis in die Zeit zwischen 100 und 300 zurück. Ihre Blütezeit erlebte sie in den Jahren 700 bis 1000 nach Christus. Sie ist eine der wenigen Siedlungen, die bis zur Ankunft der Spanier noch bewohnt war. In Ek Balam darf man alle Häuser und Pyramiden besteigen.

Den 6. Tag haben wir auch wieder im Meer beim Schnorcheln verbracht.

Lagune Yal-Ku

Am 7. Tag ging es vom Hotel aus zu Fuß zur Lagune Yal-Ku

Den restlichen Urlaub haben wir im Hotel am Meer verbracht. Und sind anschließend gut erholt nach Hause geflogen. Da unser Rückflug mal wieder nicht wie geplant verlaufen ist, sind wir in Hamburg statt Bremen gelandet und wurden dort von meinem Vater abgeholt.

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