Kenia - Sonne Strand und Safari
Bei der Suche, wohin unsere nächste Reise gehen soll, sind wir zufällig bei Google auf ein Hotelbild gestoßen, das uns fasziniert hat. Schnell war klar, wir wollen nach Afrika, genauer nach Kenia ins Bahari Beach Hotel. Zum ersten Mal habe ich mich mit einer Safari beschäftigt und war sofort Feuer und Flamme.
Das Bahari Beach Hotel liegt in Mombasa direkt am Strand und der Tsavo East Nationalpark ist von dort gut erreichbar.
Von Hamburg ging es über Istanbul nach Mombasa. Dort sind wir gegen 5.30 Uhr morgens gelandet. Mit dem Transferbus ging es dann ins Hotel, wo wir zum Glück direkt unser Zimmer beziehen konnten.
Auf Safari im Tsavo East Nationalpark
Nach zwei Tagen Erholung im Hotel, ging es auf Safari in den Tsavo East Nationalpark. Den Ausflug hatten wir bereits in Deutschland gebucht und unser Fahrer Josef hat uns pünktlich abgeholt. Mit dabei war noch ein Paar aus Deutschland. Vom Hotel waren es ca. 5 Stunden bis zum Nationalpark.
Der Tsavo Natinalpark ist in Tsavo East und Tsavo West unterteilt und mit seinen 21.812 km² der größte Nationalpark in Kenia.
Und los ging es zu unserer ersten Fahrt. Das erste Tier dass wir gesehen haben, war ein Kirk Dikdik. Diese zierliche und zarte Antilope ist die kleinste aller Arten und ca. 35 cm groß.
Links ein Schwarzschnabeltoko und rechts zwei männliche Strauße
Links ein Büffel und rechts ein Pavian
Links ein Impala und rechts ein männlicher und ein weiblicher Wasserbock.
Links eine weibliche Gantgazelle und rechts ein Perlhuhn.
Links ein weiblicher Strauß und rechts ein Teil einer Elefantenherde.
Zum Mittagessen sind wir auf der Voi Safari Lodge angekommen. Wir haben noch kurz die Lodge erkundet und sind dann essen gegangen. Hier gab es einen Buffet, das in Ordnung war. Beim Essen hatte man eine atemberaubende Aussicht.
Den Pavianen und Buschschliefern konnte man auf der Anlage überall begegnen.
Durch einen Tunnel kann man direkt zu einem Wasserloch kommen, von wo aus man wunderbar Tiere ganz nah beobachten kann.
Um 16 Uhr ging es dann auf zu unserer zweiten Pirschfahrt. Zum Sonnenuntergang gab es Champagner und passenderweise eine Löwin im Hintergrund.
Zurück auf der Lodge, ging es früh ins Bett, schließlich wollten wir am nächsten Morgen um 6 Uhr wieder auf Pirschfahrt gehen.
Kaffernbüffel am Wasserloch:
Zwei Löwenmännchen beim Wasserloch.
Anschließend gab es Frühstück in der Lodge. Danach haben wir ausgecheckt und sind zu unserer letzten Pirschfahrt aufgebrochen.
Hier hatten wir das Glück einen Geparden beim Frühstück zu sehen. Auf dem zweiten Foto seht ihr ein Warzenschwein.
Den Nachmittag haben wir am Hotelpool ausklingen lassen.
Haller Park
Da es am nächsten Morgen regnete, haben wir spontan beschlossen in den Haller Park zu fahren. An der Rezeption haben wir uns ein Taxi bestellt. Es ist überhaupt kein Problem in Mombasa mit dem Taxi alleine unterwegs zu sein, nur vom zu Fuß rumlaufen wurde uns abgeraten.
Der Hallerpark war früher ein Steinbruch. Der Schweizer Rene Haller begann 1971 ein ökologisches Projekt, um den ehemaligen Steinbruch zu Renaturieren. Inzwischen haben sich in den Wäldern und Seen wieder viele Vögel und andere Tiere angesiedelt. Zusätzlich wurden einige Arten angesiedelt. Heute kann man hier Giraffen, Flusspferde, Antilopen, Primaten, Krokodile und die berühmten Riesenschildkröten bewundern. Zu festen Zeiten kann man bei der Krokodilfütterung, der Nilpferdfütterung zugucken und Giraffen selbst füttern.
Stadtführung Mombasa
Heute ging es um 7:45 Uhr mit dem Bus los zur Stadtführung durch Mombasa. Den Ausflug haben wir direkt im Hotel gebucht.
Mombasa ist die zweitgrößte Stadt in Kenia und die wichtigste Hafenstadt. Sie wurde im 11 Jahrhundert von den Arabern gegründet und entwickelte sich rasch durch Elfenbein-und Sklavenhandel.
Unser erster Stopp war das Schnitzer Dorf Akamba Village. Das Dorf ist eine Kunsthandwerkervereinigung, in denen Männer und Frauen arbeiten. Bei unserem Rundgang konnten wir den Arbeitern zusehen, wie sie Holzgegenstände hergestellt haben und die Frauen sie verziert und bemalt haben. Die Arbeiter können sich ihre Arbeitszeit hier frei einteilen. Jeder Arbeiter hat eine Nummer und in einem Verkaufsraum werden die Schnitzarbeit mit der Nummer versehen zum Verkauf angeboten. Die Arbeiter erhalten von dem Verkauf 80% ausgezahlt 20% werden als Rente angelegt.
Unser zweiter Stopp war der Shree Swaminarayan Hindu-Tempel. Der Hinduismus ist eine historische Folge aus der britischen Kolonialzeit. Das damalige Kolonialreich holte für den Eisenbahnbau viele indische Arbeiter ins Land.
Anschließend haben wir uns die Tusks, die Stoßzähne als Torbögen angesehen. Sie wurden 1956 errichtet. Die vier Stoßzähne stellen in ihrer Anordnung ein M für die Stadt Mombasa da und waren ein Geschenk der Engländer.
Weiter ging es über einen Markt, auf dem das Fotografieren verboten war, weil die Kenianer Angst davor haben, dass die Kamera ihre Seele einfangen könnte.
Nach einem Spaziergang durch die Altstadt, ging es weiter zum Fort Jesus.
Das Fort Jesus wurde im 16. Jahrhundert von den Portugiesen zum Schutz ihrer Handelswege nach Indien erbaut.

























































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