Tag 6 – Der mächtigste Wasserfall Europas, eine Wanderung im Hufabdruck & Puffins
Als wir heute Morgen aufgestanden sind, hat es doch tatsächlich geschneit. Nach einem leckeren Frühstück im Hostel hieß es dann Thermoklamotten an und los.
Dettifoss & Selfoss
Unser erster Programmpunkt war heute der mächtigste Wasserfall Europas, der Dettifoss.
Wir sind an die Westseite des Wasserfalls gefahren. Die Straße war asphaltiert und es gab einen großen Parkplatz mit Toiletten (allerdings ohne Wasser). Parken und Toiletten war kostenlos.
Vom Parkplatz folgt man den Schildern und erreicht nach einem kurzen Fußmarsch den Dettifoss. Es gibt ein paar Aussichtsplattformen, von denen man einen tollen Blick hat.
Mit einem Wasserfluss von 193 m³ pro Sekunde stürzt das Wasser auf einer Breite von 100 Metern 45 Meter hinab. Auch wenn er optisch nicht so schön ist, ist er wirklich beeindruckend und ein Must See.
Anschließend sind wir den Schildern zum Selfoss gefolgt.
Dieser ist nur 10 Meter hoch und besteht aus mehreren Wasserfällen. Leider steht er im Schatten des Dettifoss, ist aber durchaus einen Besuch wert.
Das Wasser der Jökulsá á Fjöllum stürzt zuerst über den Wasserfall Selfoss die 10 Meter hinab, danach den Dettifoss 45 Meter und danach den Hafragilsfoss 27 Meter hinab.
Ásbyrgi
Asbyrgi, die Hufeisenförmige Schlucht, die der Sage nach entstanden als das achtbeinige Pferd Odins, Sleipnir, zu stürzen drohte und sich nur durch einen Ausfallschritt retten konnte.
Aussichtspunkt Botnstjörn
Wir sind zuerst mit dem Auto zum Aussichtspunkt Botnstjörn gefahren und haben unser Auto kostenlos auf dem Parkplatz geparkt. Hier gab es auch zwei Toilettenhäuschen. Nach einer kleinen Wanderung kommt man zum Botnstjörn, auf dem sich viele Rotkopfenten tummeln. Von hier hat man einen tollen Blick auf die Wände der Schlucht.
Folgt man den Schildern weiter, kommt man zu zwei höher gelegenen Aussichtspunkten von denen man einen schönen auf den See und in die Schlucht hat.
Eyjan
So bekloppt sind nur die Deutschen. Auch wir waren dabei.
Im Schneesturm ging es auf den Fels Eyjan, von welchem man eine tolle Aussicht auf die Schlucht haben soll. Unterwegs haben wir vereinzelt andere Wanderer getroffen, alle Deutsch..
Ich weiß nicht, ob es daran lag, dass die Wanderung durch das Wetter so anstrengend war oder ob meine Erwartungen zu hoch waren, aber ich war etwas enttäuscht. Man kann die Hufeisenform von hier tatsächlich nur erahnen.
Der Start der Wanderung ist am Eingang des Campingplatztes. Hier gibt es auch kostenlose Toiletten.
Der Wanderweg ist super gekennzeichnet, so dass man sich nicht verlaufen kann. Es ist allerdings kein Rundweg, so dass man Hin- und zurück die gleiche Strecke läuft.
Öxarfjördur - Papageitaucher
In der Hoffnung noch einmal Papageitaucher zu sehen, sind wir zum Aussichtspunkt Öxarfjördur gefahren. Von der Haltebucht sah es erstmal nach nichts aus. Es regnete und stürmte und wir wollten gar nicht aussteigen. Es hat sich aber gelohnt. Wir sind dem Trampelpfad über den Rasen nach links an die Klippe gefolgt und da waren Sie.
Allerdings sind sie auch hier sehr weit weg und da es keine Absperrung gibt, muss man gut aufpassen.
Der Aussichtpunkt heißt bei google: Öxarfjördur Beach point of view
Husavik – Das war wohl nichts..
Da wir davon ausgegangen sind, am nächsten Morgen von Husavik aus unsere Whale-Watching-Tour zu machen, sind wir nur durch den Ort gefahren und haben keine Fotos gemacht. Wir haben noch schnell im Netto was eingekauft und sind sind weiter zur Unterkunft, ins Arbot Hostel, gefahren.
Tag 7 – Ein Götterwasserfall & Buckelwale
Dank des wirklich tollen und schnellen Service von North Sailling konnten wir noch eine Tour in den Eyjafjörður Fjord für 12.00 Uhr buchen und konnten auf dem Weg dorthin noch die geplanten Stopps machen.
Godafoss
Godafoss, der Götterwasserfall.
Hier sollen die Isländer, als sie den christlichen Glauben annahmen, ihre Götterstaturen hinabgeworfen haben. Hufeisenförmig stürzt das Wasser hier auf einer Breite von 30 Metern 12 Meter hinab.
Man kann übrigens auf beiden Seiten kostenlos parken. Auf der linken Seite, wo das Restaurant ist, kann man dann sogar runter zum Wasser gehen.
Akureyri
Akureyri, die gerne als Hauptstadt des Nordens bezeichnete Stadt, die am Ende des Eyjafjörðurs liegt, war unser nächstes Ziel.
Als erstes haben wir einen Abstecher zum Weihnachtshaus unternommen. Hier kann man schöne Souvenirs kaufen. Ist meiner Meinung nach aber kein Must See.
Von dort ging es noch kurz in die Innenstadt. Hier kann man kostenpflichtig am Straßenrand parken.
Das Wahrzeichen der Stadt ist die evangelische Kirche aus dem Jahr 1940.
Achtet unbedingt auf die roten Auto-Ampeln. Die Herzen waren ein kleines Highlight.
Whale Watching
Um 12.00 Uhr haben wir an Bord des Eichenbootes unsere Arktikanzüge bekommen und sollten darüber auch noch ein Regencape ziehen, da das Wetter wirklich bescheiden war und das Wasser über die Reling spritzen würde.
Dann ging es auch schon los. Der Eyjafjörður ist ein schmaler, langer und windgeschützter Fjord. Die Buckelwale fühlen sich hier wohl und wir hatten das Glück zwei von Ihnen anzutreffen.
Die Tour dauerte 3 Stunden und auf dem Rückweg gab es heiße Schokolade und Zimtschnecken.
Ich glücklich, mein Freund Seekrank, ging es danach in die nächste Unterkunft.
Dauer: 3 Stunden
Preis: 78 EUR pP.
Tag 8 Ein neuer Pullover und eine ersoffene Kamera
Heute stand ein Fahrtag an, weil wir auf die Snæfellsnes Halbinsel wollten.
Island-Pullover
Da ich noch einen Islandpullover haben wollte, der auch in Island gefertigt wurde, haben wir unterwegs in Hvammstangi gehalten. Dort ist die Fabrik von KIDKA Wool Factory. Hier bekommt man Pullover aus Schafwolle von Islandschafen, die hier (allerdings mit Maschinen) gefertigt werden. Vom Laden aus kann man sogar in die Werkstatt schauen.
Die Dame an der Kasse hat Deutsch gesprochen und uns erklärt, wo wir die Tax free Unterlagen abgeben müssen. Da Island nicht zur EU gehört, kann man sich die Steuer erstatten lassen.
Möchte man einen Handgestrickten Islandpullover haben, muss man auf das Schild „handknitting“ achten. Da stehet dann auch der Namen der Herstellerin drauf.
Von hier ging es dann auf direktem Weg nach Grundarfjörður.
Grundafjörður
Grundafjördur ist ein kleines Fischerdorf auf der Nordseite. Wir haben im The old post office übernachtet, dass wir leider (zurzeit) nicht empfehlen können, da dort renoviert wird und es dadurch unwohnlich ist und nach Farbe riecht. Vor allem für den Preis von EUR 150,00 pro Nacht. Das Gute war, dass wir schon um 15.00 Uhr einchecken konnten.
Berg Kirkjufell und der Wasserfall Kirkjufellsfoss
Bei Kirkjufell hab ich sofort das typisch isländische Postkartenbild vor Augen.
Der Berg mit dem Wasserfall Kirkjufellsfoss davor. Ein tolles Motiv.
Leider darf man nicht mehr runter zum Wasser, um aus der perfekten Postkarten-Perspektive fotografieren zu können. Auch kostet der Parkplatz jetzt Geld. Eine Kamera scannt beim drauf fahren das Nummernschild und man hat einen Automaten, wo man zahlen muss. Toiletten etc. gibt es nicht. Die kostenlosen Parkplätze weiter unten wurden mittlerweile auch abgesperrt. Gezahlt wird nach Parkdauer. Wir waren ca. 40 Minuten da und haben EUR 3,22 bezahlt.
Der Kirkjufell ist 463 Meter hoch und wurde als einer der 10 schönsten Berge aufgelistet.
Der „Berg wie eine Pfeilspitze“ war auch ein Drehort für Game of Thrones.
Da auch die Papageitaucher-Bootstour wetterbedingt abgesagt wurde, hatten wir Zeit für einige außerplanmäßige Stopps:
Grundarfoss
Der Grundarfoss war für mich eine totale Enttäuschung. Parken konnte man kostenlos auf dem Parkplatz zum Wanderweg. Leider endete die Wanderung vor einer abgesperrten Weide, so dass man gar nicht zu dem Wasserfall hin konnte.
Selvallafoss oder auch Sheep´s Waterfall
Der Selvallafoss war dagegen ein verstecktes Highlight. Schon auf dem Weg nach Grundafjördur haben wir uns gewundert, dass dort in der Parkbucht so viele Autos standen. Neugierig haben wir hier auch gehalten und dachten, dass man hier nur die schöne Aussicht bewundern kann. Falsch gedacht. Es gibt hier einen Wasserfall, wo man sogar hinter gehen kann.
Leider hat unsere Cam hier das Schwimmen gelernt und war hinterher auch nicht mehr zu reparieren. Also passt immer gut auf eure Sachen auf.
Tag 9 – Ein Tag in klein Island auf Snaefellsnes
Da unsere heutige Whale Watching Tour ebenfalls vor zwei Tagen storniert wurde, hatten wir nun einen ganzen Tag Zeit Snæfellsnes zu erkunden. Und hier gibt es einiges zu sehen. Nicht umsonst heißt es, dass Snæfellsnes Island in klein ist.
Baerjarfoss
Als erstes stand heute Morgen natürlich ein Wasserfall an 😊 Da wir früh los gefahren sind, hatten wir den Baerjarfoss auch für uns ganz allein und konnten in Ruhe Fotos machen. Parken konnte man kostenlos unten am Fuß und dann einem Trampelpfad nach oben folgen.
Schiffswrack (lagði af stað skip SANDGERDI)
Auf dem Weg nach Hellissandur haben wir noch einen kurzen Fotostopp beim Schiffswrack eingelegt. Wenn man etwas geschickter ist als wir, kann man da bestimmt auch drauf klettern. Geparkt haben wir in einer Haltebucht auf der rechten Seite (Google: W58V+MJ Rif, Island)
Murals of Hellissandur
In Hellissandur kann man tolle Graffiti bewundern. Wir haben hier einfach kostenlos am Straßenrand geparkt und sind eine Runde gelaufen.
Saxhóll
Der Saxholl ist ein 45 Meter hoher Vulkankrater, den man über eine Metalltreppe erklimmen kann. Aber Achtung, die Plattform oben ist noch nicht fertig gestellt.
Insgesamt hat sich der Stopp für mich auch nur für die Aussicht gelohnt, da man vom Krater selbst nicht viel sieht, weil dieser mit Moos bewachsen ist.
Parken konnte man am Fuß des Kraters kostenlos.
Lóndrangar
Der Aussichtspunkt Londrangar hat uns dagegen beeindruckt. Es gibt Aussichtsplattformen, von denen man einen tollen Blick auf die Felsformationen hat. Auch kann man viele Vögel beobachten.
Auch hier war der Parkplatz kostenlos.
Arnarstapi
Arnarstapi ist ein kleiner Küstenort, auf den ich gestoßen bin, als ich auf Instagram das Bild der Statur von Bárður gesehen habe.
Der Sage nach war er einer der ersten Siedler und ist nach Island gekommen, weil er eine Auseinandersetzung mit dem norwegischen König hatte. Er war viel größer und stärker, weil Trollblut durch seine Adern floss, so neigte er auch zu Berserkertaten und tötete seinen Neffen, weil dieser nicht auf seine Tochter aufgepasst hatte, aber er half auch seinem Nachbarn aus Olafsvik als dieser Probleme mit einer Trollfrau hatte.
Der Ort hat noch weit mehr zu bieten. An der Steilküste kann man auf gekennzeichneten Wegen spazieren gehen und den Seevögeln zugucken.
Außerdem befindet sich hier der Steinbogen Gatklettur.
Búðakirkja
Die berühmte schwarze Kirche. Natürlich haben wir hier auch einen kurzen Fotostopp eingelegt.
Bjarnarfoss
Der Bjarnafoss hat mich wirklich positiv überrascht. Von unten ist er halt ein Wasserfall, aber wenn man den Trampelpfad hinauf zum Fuß des Wasserfalls hinauf klettert, entfaltet er erst seine wahre Schönheit. Mit den Basaltsäulen ist er einer meiner Top 5 Wasserfälle. Festet Schuhwerk ist aber von Vorteil.
Ytri Tunga Strand
Auch wenn wir schon Seehunde gesehen haben, durfte ein Stopp am Ytri Tunga Strand nicht fehlen. Leider sind die Parkplätze hier nicht mehr kostenlos und müssen mit dem Handy über einen QR Code bezahlt werden.
Am Strand liegt noch der Rest von Buckelwalskelett und ein Stück weiter kann man schon die ersten Seehunde sehen. Die Süßen haben eine richtige Wasser-Show für uns aufgeführt.
Leider schaffen es auch hier nicht alle Touristen sich an die Abstandsregeln zu den Tieren zu halten und so ist immer mal wieder etwas Schadenfreude dabei, wenn genau diese Leute Knietief ins Wasser rutschen.
Gerðuberg Cliffs
Als wir bei den Gerduberg Cliffs ankamen waren wir ganz schön kaputt von dem langen Tag und haben nur einen kurzen Fotostopp eingelegt.
Tag 10 – Reykjavik, ein Lavatunnel & warmes Bad
Heute ist schon unser letzter Tag in Island. Zeit für die Hauptstadt oder was meinst du?
Geparkt haben wir kostengünstig und zentral im Parkhaus. Wenn man aus dem Parkhaus hinaus geht, sieht man schon den Sun Voyager.
Die Sonnenfahrt ist eine Skulptur die im Jahr 1986 von Jón Gunnar Árnason geschaffen wurde und stellt ein Wikingerschiff dar.
Von hier ging es weiter zum
Kultur- und Kongresszentrum Harpa
Das Gebäude selbst soll an die schroff abfallende Felsenküste und die schwarze Farbe an die Basaltformation erinnern. Sieht auf jeden Fall toll aus.
Für das Gebäude wurde in einem Wettbewerb ein Name gesucht, der in den meisten Sprachen einfach auszusprechen ist. Der Name Harpa bedeutet zum einen Harfe und ist andererseits ein Monat im alten nordischen Kalender und der erste Tag des Sommers.
Im unteren Stockwerk gibt es übrigens kostenlose Toiletten.
Anschließend sind wir die Haupteinkaufsstraße Laugavegur entlang gelaufen. Hier befindet sich auch die Regenbogenstraße.
Hallgrimskirche und Turm
Die Hallgrimskirche überragt die Stadt als Wahrzeichen auf einem Hügel und ist nicht zu übersehen.
Den 73 Meter hohe Kirchturm kann man mit einem Lift hinauf fahren und hat einen grandiosen Ausblick über die Stadt. Allerdings hat der Spaß auch seinen Preis. Umgerechnet kostet die Fahrt ca. EUR 8,00 pro Person. Tickets bekommt in der Kirche am Eingang auf der linken Seite.
Innen kann die Kirche kostenlos besichtigt werden und wenn man Glück hat, darf man auch einem Orgelkonzert lauschen.
Ein Fotostopp beim Stjornarradid, dem Premierminister office und dem Rathaus durfte natürlich auch nicht fehlen.
Unser letzter Stopp war die Landakotskirkja, deren offizieller Name „Basilika Krists konungs“ lautet. Sie ist einer Kathedrale des katholischen Bistums Reykjavik. Auch hier war der Besuch kostenlos.
The Lavatunnel - Raufarholshellir
Für 15.00 Uhr hatten wir eine Führung durch den Lavatunnel Raufarholshellir gebucht. Wir hatten Glück, dass diese Führung stattfand, denn seit der Vulkan Fagradalsfjall wieder aktiv ist, gibt es immer wieder Erdbeben, so dass der Tunnel zwischendurch gesperrt war.
Bevor es in den Tunnel geht, bekommt jeder einen Helm mit Stirnlampe. Mit unserem Guide sind wir, unterbrochen von einigen Erklärungen, bis ans Ende des Tunnels gegangen. Hier fand das Highlight statt. Und zwar wurde das Licht ausgemacht. In den Reiseberichten hatte ich schon davon gelesen und hab gedacht, ja toll stehen wir halt ein paar Minuten im Dunkeln, aber ihr könnt euch das nicht vorstellen, da absolut kein Licht in den Tunnel fällt, können die Augen auch nach Minuten keine Umrisse erkenne. Das ist so ein krasses Erlebnis.
Entstanden ist der Lavatunnel übrigens vor ca. 5.000 Jahren bei einem Vulkanausbruch. Die verschiedenen Gesteinsfarben sind faszinierend und an einer Stelle kann man noch getrocknete Lava sehen, die wie ein Seil von der Decke hängt.
Nach der Führung durften wir uns alleine auf den Weg zurück machen und uns so viel Zeit lassen, wie wir wollten.
Dauer: 1,5 Stunden (Davon 1 Stunde Führung)
Kosten: 55 EUR p.P.
Blue Lagoon
Zum Abschluss unserer Reise gab es noch einmal ein richtiges Highlight. Ein Bad in der blauen Lagune. Sie ist ein Thermalfreibad mit einer Wassertemperatur von 37-42°C. Ein absoluter Traum sag ich euch. Ich habe selten so leicht entspannt.
Bereits in Deutschland habe ich das Ticket mit dem entsprechenden Zeitfenster gekauft. Vor Ort bekommt man meist keine Tickets mehr, da die Blue Lagoon sehr beliebt ist. Wirkt es auf den ersten Blick sehr voll, verteilt es sich doch sehr gut. Im normalen Ticket ist ein Getränk, eine Maske und ein Handtuch enthalten.
Am Eingang erhält man ein Armband, mit dem man den Spind auf und ab schließt und sich an der Bar Getränke holen kann.
Da das erste Getränk im Preis inbegriffen war, gab es ein Summersby. Alkohol ist in Island nämlich sehr teuer. Später haben wir uns noch einen Slushy geholt.
An der Masken-Bar kann man sich die Silicia-Schlammmaske abholen. Wenn sie antrocknet wird sie weiß und nach 10-15 Minuten wäscht man sie einfach mit dem Wasser der Lagune ab.
Wir waren ungefähr 3 Stunden in der Blue Lagoon. Anschließend ging es nur noch ins Hotel, schnell was gegessen und ab ins Bett.
Dauer: 3 Stunden
Preis: 80 EUR pP
Parkplatz kostenlos
Tag 11 – Die Abreise
Heute war leider schon der Tag der Abreise. Wir haben aus dem Hotel ausgecheckt (Schlüssel im Schloss stecken gelassen) und dann ging es zum Flughafen. Zum Glück war der Rückgabeschalter von Europcar schon besetzt und die Rückgabe ging zügig und problemlos. Zu Fuß ging es die wenigen Meter bis zum Flughafen, wo wir uns in die lange Schlange zur Kofferabgabe von Icelandair anstellten. Hier gibt es nur eine Schlange für alle Flüge mit Icelandair (!) Es geht zügig, aber man sollte dennoch nicht zu spät kommen.
Nachdem der Koffer aufgegeben war, wollte ich natürlich noch mein Tax free Formular, dass ich bereits aufgefüllt hatte abgeben. Den Pulli hatte ich extra im Handgepäck, weil mich die Verkäuferin darauf hingewiesen hatte, dass die die Ware manchmal sehen wollen. Das Formular wurde entgegen genommen, kurz geprüft und das wars. Ca. 6 Wochen später war das Geld dann auf meinem Konto :)
Dann ging es nach Hause.



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